Zweck die­ses Journals

30. März 2011
von

Das »Dhamma-​​Vinaya Jour­nal« hat sich zum Ziel ge­setzt, zur Ver­brei­tung der Lehre in ih­rer ur­sprüng­li­chen Form beizutragen.

Es rich­tet sich an Men­schen, die sich ernst­haft be­mü­hen, die Lehre nach den über­lie­fer­ten Tex­ten, dem Pa­lik­a­non, zu er­for­schen und zu er­grün­den, um sie als Grund­lage für ihre Welt­an­schau­ung und prak­ti­sche Le­bens­füh­rung zu erschließen.

Wir ha­ben be­wußt das For­mat ei­nes Jour­nals ge­wählt, da es uns nicht um ei­nen blo­ßen, meist kurz­le­bi­gen Mei­nungs­aus­tausch geht, zu dem viele Internet-​​Foren ihre Le­ser ein­la­den und verleiten. – Dabei ge­hen häu­fig gute und hilf­rei­che Bei­träge in der Viel­zahl der “rasch ge­tipp­ten” Ant­wor­ten un­ter, und das ei­gent­li­che Thema wird nicht mehr verfolgt.

Wir möch­ten gern die Le­ser zum Be­den­ken und Be­sin­nen über die Lehre an­re­gen, wie es auch der Er­wachte emp­fo­len hat, denn “Was der Mensch häu­fig be­denkt und sinnt, da­hin ge­neigt wird das Herz.”

Grund­le­gend für eine er­folg­rei­che Um­set­zung der Bud­dhal­ehre ist die Ver­bin­dung von wissen-​​schaffender Ge­lehr­sam­keit (pa­riyatti) und prak­ti­schen Übun­gen (Me­di­ta­tion) und der Um­set­zung im Wan­del im All­tag (pa­ti­patti). Diese Ver­ei­ni­gung von bud­dhis­ti­schem Ler­nen und Le­ben al­lein führt zum er­hoff­ten Durch­drin­gen (pa­ti­ve­dha) der Wirk­lich­keit (dhamma), zum Aus­bil­den des wahr­heits­ge­mä­ßen Er­kennt­nis­blicks (yathābhūta-​​ñānadassana) und zum letzt­end­li­chen völ­li­gen Er­wa­chen (bo­dhi) aus der Um­nach­tung des Un­wis­sens (a-​​vijjā).

Wir ha­ben hier in Deutsch­land ei­nen reich­hal­ti­gen Schatz an Ma­te­ria­lien über die Lehre und ihre prak­ti­sche und hilf­rei­che An­wend­bar­keit im täg­li­chen Le­ben. So ste­hen uns die Werke von Pio­nie­ren wie K.E. Neu­mann als Über­set­zer und die­je­ni­gen mo­der­ner Kom­men­ta­to­ren wie Paul De­bes, Hell­muth He­cker und Fritz Schä­fer als eine her­vor­ra­gende Grund­lage zur Verfügung.

Wir möch­ten Fra­gen zu den hier be­han­del­ten The­men gern auf eine ernst­hafte und ernst­neh­mende Weise be­han­deln und be­ant­wor­ten. Die Fra­gen kön­nen in Form von Le­ser­brie­fen an die Re­dak­tion ge­stellt werden.

Wir möch­ten die Le­ser auch an­re­gen, ei­gene Ar­ti­kel und Bei­träge über ein be­stimm­tes Thema oder ei­gene Er­fah­run­gen im Um­gang mit der Lehre zu er­stel­len, die dann bei der Re­dak­tion ein­ge­reicht wer­den können.

Auf diese Weise kann ein heil­sa­mer und tief­grün­di­ger Aus­tausch statt­fin­den, der für viele zum Wohle und Nut­zen sein kann.

So möch­ten wir mit all je­nen, die sich ernst­haft mit der Lehre des Er­wach­ten be­schäf­ti­gen und sich da­nach üben wol­len, die­ses Jour­nal zum Wach­sen brin­gen, so wie wir bei uns die heil­sa­men Ei­gen­schaf­ten und die Weis­heits­kraft als Nach­fol­ger der Lehre wach­sen las­sen möchten.

 

 

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